Posted on 30.11.2011 at 09:29 - 0 Kommentare - Link
Zum Teil werden sie immer noch benutzt, die Elektroherde mit den schwarzen, gusseisernen Kochplatten. Ungern erinnert man sich an die Reinigungsprozeduren wenn mal etwas übergelaufen war und man die festgebackenen Essensreste mit Stahlwolle wegkratzen musste. Weil sie oft auch kein schöner Anblick waren, hat man sie durch mehr oder weniger geschmackvolle Deckel bedeckt.
Mit der Entwicklung der Glaskeramik durch die Firma Schott in den 70iger Jahren haben in den Küchen neuartige Kochstellen Einzug gehalten, die sogenannten Ceran Kochfelder. Man redet also nicht mehr von Kochplatten oder Herdplatten sondern von Kochfeldern weil es zwischen den einzelnen Feldern keine Vertiefungen beziehungsweise Mulden mehr gibt. Dadurch wird das Reinigen erheblich einfacher und die Gefahr, dass Töpfe umkippen können, besteht ebenfalls nicht mehr. Der Werkstoff mit dem Markennamen Ceran hat außerdem den Vorteil, dass nach der Seite wenig Hitze abgeleitet wird. Die Firma Miele als klassischer Fabrikant von Haushaltsgeräten hat dieses Thema zweifellos frühzeitig aufgegriffen und entsprechende Miele Kochfelder entwickelt.
Vermeintlich hat die Kochzunft bloß auf diesen Gegenstand gewartet, denn die Miele Ceran-Kochfelder fanden eine rasche Expansion sowohl bei den Profis im Gaststättengewerbe als auch im Privathaushalt. Dadurch dass die Heizspiralen unter die Platte verlegt wurden, konnten sie flexibel in zuschaltbaren Kochzonen verlegt werden, so dass ebenfalls ovale oder längliche Töpfe wie zum Beispiel Bräter gleichmäßig erhitzt werden können. Eine der außergewöhnlichen Eigenschaften von Ceran ist, dass es die von den Heizspiralen kommende Strahlungshitze nach oben passieren lässt, die Hitze aber nicht nach den Seiten weiter verbreitet. Dadurch konnte man bei den Miele Ceran-Kochfeldern auf Knebelschalter an der Frontseite verzichten. Stattdessen gebraucht man berührungsempfindliche Sensoren auf der Oberfläche am Rande des Kochfeldes. Auf diese Weise sind sie aus dem Sichtfeld von Kleinkindern verschwunden und reduzieren die Unfallgefahren. Ein zusätzlicher, allen Feldern vorgeschalteter zentraler Sensor unterstützt dies noch. Beim Miele Ceran-Kochfeld lässt sich die Temperatur gleichfalls über die Sensoren in unterschiedlichen Zwischenstufen regeln. Da beim Ausschalten der optische Eindruck der glühenden Spiralen fehlt, wird auf die noch existierende Restwärme durch eine Anzeige hingewiesen. Miele Ceran-Kochfelder heizen schnell auf, sind pflegeleicht und lassen sich farblich zum Dekor angleichen. Ebenfalls hier muss man an der vom Hause Miele bekannten Güte keine Abstriche machen.
Zum weiteren Angebot von Miele gehört das Miele Induktions-Kochfeld. Diese Weise des Kochens hat sich trotz einiger Vorzüge noch nicht so richtig durchsetzen können. Der bedeutende Unterschied bei dieser Weise des Kochens ist der, dass Hitze erzeugt wird ohne eine Hitzequelle im herkömmlichen Sinne. Es ist weder eine Flamme vorhanden wie bei Gas noch existiert eine glühende Heizspirale. Die Hitze wird direkt im Gefäß erzeugt, das das Kochgut enthält. Das bedeutet beim Miele Induktions-Kochfeld bleibt die Platte kalt. Es existiert deshalb keine Verbrennungsgefahr und Speisereste die versehentlich vorbei gekleckert werden, können nicht einbrennen. Damit bleibt die gesamte Platte außerordentlich pflegeleicht da sie nur abgewischt werden muss. Ein weiterer Nutzen ist die von Köchen so beliebte unmittelbare Reaktion von Leistungsänderungen entsprechend wie beim Gas. Es gibt kein unerwünschtes Nachkochen und die Hitze ist prompt da wenn sie gebraucht wird. Ebenfalls kann es nicht passieren, dass ein Topf zu groß oder zu klein ist und dadurch Energie vergeudet wird. Da ja bloß der Topf erhitzt wird hat ein Miele Induktions-Kochfeld eine quasi automatische Topferkennung. Dass die Töpfe beziehungsweise deren Böden aus ferromagnetischem Werkstoff sein sollten ist ein kleiner Nachteil den man aber gerne in Kauf nimmt. Freilich zählt zum Angebot eines so renommierten Fabrikanten ebenso ein Miele Gas-Kochfeld. Deren Vorzüge wurden seit jeher sowohl von Profiköchen als auch von Hobbyköchen geschätzt. Man benötigt keine speziellen Gefäße mit speziellen Böden. Die Hitzeeinwirkung erfolgt direkt und im gewünschten Maße. Beim Miele Gas-Kochfeld befinden sich die Brenner über einer Glaskeramikplatte weil sich dieses Material als sehr pflegeleicht bestätigt hat.
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